Ist eine 24-Stunden-Betreuung legal?
Ja – eine Betreuung im häuslichen Umfeld lässt sich legal gestalten. Entscheidend ist, dass Anmeldung, Sozialversicherung, Mindestlohn und Arbeitszeit korrekt geregelt sind. Es gibt drei gängige Modelle.
Zuletzt aktualisiert: Stand Oktober 2026Die drei Modelle
- Entsendemodell (am häufigsten): Die Betreuungskraft ist bei einer Agentur im EU-Ausland angestellt und wird nach Deutschland entsandt. Wichtig sind eine gültige A1-Bescheinigung (Sozialversicherung im Heimatland), die Einhaltung des deutschen Mindestlohns und der Arbeitszeitregeln.
- Selbstständige Betreuungskraft: Die Kraft arbeitet auf eigene Rechnung. Hier ist die Abgrenzung zur Scheinselbstständigkeit entscheidend – sie muss wirklich selbstständig tätig sein.
- Arbeitgebermodell: Die Familie stellt die Betreuungskraft selbst an. Das bietet viel Kontrolle, bringt aber Arbeitgeberpflichten (Lohn, Sozialabgaben, Urlaub) mit sich.
Worauf Sie achten sollten: schriftlicher Vertrag, nachvollziehbare Sozialversicherung (A1), Einhaltung von Mindestlohn und Arbeitszeit sowie eine geregelte Vertretung bei Ausfall. Seriöse Agenturen legen das offen.
Woran Sie seriöse Anbieter erkennen
- transparente Verträge und klare Leistungsbeschreibung
- nachweisbare Anmeldung und Versicherung der Betreuungskraft
- geregelte Vertretung bei Krankheit oder Urlaub
- ein fester Ansprechpartner für Rückfragen
Über 24h-Pflege-Gurus werden Anfragen an Agenturen vermittelt, die diese Punkte im Einzelfall klären.
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Anfrage kostenlos prüfen lassen – Vermittlung an passende Betreuungsagenturen, sofern verfügbar.
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